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Freiwillige vor den Vorhang! Glücklich sein kann man lernen!
Das heurige Jahr wurde von der EU zum „Jahr der Freiwilligentätigkeit“ proklamiert. Somit steht amtlich fest, dass Arbeit ohne Lohn genauso viel wert ist wie die Jagd nach Geld und Karriere.

„Was nichts kostet ist auch nichts wert“ ist ein gängiger Spruch, der freilich nur in der deutschen Sprache existiert. Denn für die angelsächsischen Länder ist es längst eine Selbstverständlichkeit, dass ein nicht honorierter Dienst an der Gemeinschaft zum guten Ton gehört. Ohne Voluntary workers könnten etwa in England keine Schlösser renoviert und keine Alten gepflegt werden.

Neuerdings sind es auch in Österreich in zunehmendem Masse ältere Menschen, die sich freiwillig engagieren. Für die Psychologin Vera Fischhof ist der Grund dafür die Suche nach dem Sinn des Lebens im Alter: „Wenn ich anderen helfe glücklich zu sein, macht es mich selbst glücklich“.

Sie wissen nicht wo Sie sich engagieren könnten?

In Wien gibt es seit vielen Jahren die Ehrenamtsbörse, über die sich Freiwillige für gesuchte Tätigkeiten registrieren können. 

Wer Zugang zum Internet hat, kann sich die  Angebote auf der Website der Organisation in Ruhe anschauen unter: www.ehrenamtsbörse.at. Allen anderen ist ein Anruf unter 01/5973650 empfohlen.

Oder besuchen die den "Tag der Freiwilligen" am 17. und 18. Juni 2011, bei dem sich verschiedenen Freiwilligenorganisationen vorstellen - mehr Info unter: www.freiwilligenweb.at

Den Glücksforschern ist es zu verdanken, dass wir nun endlich wissen, wie wir den ersehnten Gemütszustand erreichen können. Eine US Studie mit 950 Teilnehmern hat jedenfalls klar bewiesen, dass es nicht die äußeren Umstände sind, die uns glücklich machen. Wenn ausgerechnet Menschen, die Schweres zu tragen haben einen zufriedenen Eindruck machen, so ist dies einzig und allein ihrer inneren Einstellung zu verdanken. Wie das geht erfuhren jedenfalls alle, die beim EURAG Gesundheitscercle im Jänner mit dabei waren und der Diplompsychologin Vera Fischhof lauschten. Ihr Rezept zum Glücklichsein hört sich ganz einfach an: Glücksmomente sammeln.

Wer vor dem Einschlafen nachdenkt, was an diesem Tag besonders schön war, was Freude gemacht hat und was man selbst dazu beigetragen hat, kann diese Erinnerungen beim Aufwachen in den nächsten Tag einbauen und so dafür sorgen, dass dieser bereits positiv beginnt. Fischhof empfiehlt auch die Führung einer Liste von Situationen und Tätigkeiten, die Freude gemacht haben, mit laufender Ergänzung versteht sich. Auf Negatives wird bewusst verzichtet.

Bewährt hat sich auch die Anlage eines Glückstagebuchs, in dem all jene Situationen aufgeschrieben werden, die Glücksmomente erzeugt haben.

Der Rat der bewährten Glückstrainerin: „Machen Sie Ihr Glück niemals von anderen Menschen und Situationen abhängig. Nehmen Sie die Sache selbst in die Hand“.

Neues EU Projekt für EURAG Österreich

Gewalt gegen ältere Menschen    

Wussten Sie, dass zehn Prozent aller alten Menschen bereits Erfahrungen mit Gewalt, Misshandlungen. Vernachlässigung oder Ausbeutung ihn ihrem sozialen Nahbereich gemacht haben? Dazu zählen nicht nur physische Gewalt wie Schlagen, an den Haaren zerren oder das Ruhigstellen mittels Medikamenten sondern auch finanzielle Ausbeutung jener, die einem eigentlich am nächsten stehen sollten!

Aber: Gewalt in den eigenen 4 Wänden ist nach wie vor ein Tabuthema, das heißt, die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher sein. Missstande in Pflegeinstitutionen - wie wir sie dann und wann den Medien entnehmen können - finden zumindest hin und wieder den Weg an die Öffentlichkeit, was zumeist auf das Engagement und die Zivilcourage Einzelner zurückzuführen ist. -->

Die Situation in anderen europäischen Ländern sieht nicht viel besser aus. Mit ein Grund, warum die EU ein Projekt im Auftrag gegeben hat, wie die Mitgliedsländer gegen diese Unmenschlichkeiten vorgehen (Best practice Beispiele, Netzwerke gründen) bzw. wie Abhilfe zu schaffen ist.

Auch die EURAG Österreich nimmt an diesem von der holländischen ANBO eingereichten Projekt teil, zusammen mit Partnerorganisationen aus Irland, Italien, Tschechien, Slowenien, Polen und Griechenland.

Ideen und Anregungen zu diesem Projekt sind natürlich auch von unseren Mitgliedern herzlich willkommen!

Mehr Information unter: www.preventelderabuse.eu

 

 
Wissenschaftlicher Beirat EURAG Österreich
 Auf Anregung von Univ. Prof. Dr. Ernst Wolner, Präsident der EURAG Österreich, etablierte sich am 8. Oktober 2008 unter der Leitung von Frau Primaria  Dr. Katharina Pils der Wissenschaftliche Beirat (siehe Bild) unserer Organisation, der in den nächsten Jahren Projekte begleiten und eigene Netzwerke zur Verfügung stellen wird.

Dkfm. Erika Folkes, Dr. Gerald Gatterer:

"Generation 50plus - ein Ratgeber für die besten Jahre"

Machen Sie sich eine Freude und profitieren Sie von den Tipps und Tricks...

Book Cover   Noch vor gar nicht allzu langer Zeit galt ein Mensch jenseits der 60 als "alt". 

Heute wissen wir, dass mit "66 noch lange nicht Schluss" ist. Dank immer neuer Erkenntnisse der modernen Medizin ist es den meisten Menschen vergönnt, sich mit den kleinen und größeren Beschwerden des Alterns anzufreunden und das Leben bei zufriedenstellender Gesundheit zu genießen.

Das geht freilich nicht ohne entsprechende Information. Dieser Ratgeber zeigt sehr anschaulich, wie wir lernen können mit den unablässig voranschreitenden körperlichen und seelischen Veränderungen umzugehen und dabei unser Wohlbefinden bis ins höchste Alter zu erhalten. 

Anleitungen zur Selbsthilfe, ein Überblick über marktgängige Artikel, Fitness-Angebote und Pharmaka, sowie aktuelle Themen, wie Liebe und Sexualität im Alter, Hormonersatztherapie oder Schönheitsoperationen werden ebenso ausführlich vorgestellt. Ein Buch für einen unbeschwerten Lesegenuss mit vielen Informationen aus erster Hand.


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