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Unterschriftenaktion Vortragsreihe Gesundheitscercle

Schmerzpatienten eine Stimme geben

Noch immer leidet jeder 5. Österreicher ständig unter starken Schmerzen, die im Unterschied zum akuten Schmerz schwer zu behandeln sind. Anders als in anderen europäischen Ländern fehlt es in Österreich an Einrichtungen, die eine effektive Schmerztherapie ermöglichen. Es gibt auch kaum Schmerzspezialisten mit Kassenvertrag. Wartezeiten in den wenigen spezialisierten Schmerzambulanzen sind sehr lang. Angesichts der ständig sinkenden Kassenleistungen liegt die finanzielle Last hauptsächlich bei den Patient/innen.

Um den 1,5 Millionen Betroffenen in Österreich eine starke Stimme zu geben hat die EURAG Österreich,, gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe „Schmerz" die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich" ins Leben gerufen, der bereits 35 Selbsthilfegruppen angehören. Diese fordern in einer Unterschriftenaktion die Anerkennung des chronischen Schmerzes als eigenständige Krankheit, eine schnelle Diagnose, sowie eine dem jeweiligen Krankheitszustand entsprechende Therapie. Mehr unter www.schmerz-allianz.at

 

Massenansturm beim EURAG Gesundheitscercle

 

Der 27. Februar 2013 wird noch vielen in Erinnerung bleiben. Obwohl Veranstaltungen zu Gedächtnistraining—diesmal unter dem Titel „Angst vor Vergesslichkeit? Was ist normal und wann ist Hilfe gefragt" schon drei Mal abgehalten wurden, musste der Saal eine halbe Stunde vor Beginn wegen Überfüllung gesperrt werden. Nicht genug damit. Weil der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon an diesem Abend im Rathaus angesagt war, sperrte die Wiener Polizei noch zusätzlich sämtliche Zufahrten und wimmelte die verhinderten Vortragsbesucher mit Falschaussagen ab. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten, auf die wir keinen Einfluss hatten, zutiefst und möchten uns an dieser Stelle nochmals entschuldigen. Die Veranstaltung wird im Herbst wiederholt!

EURAG Österreich unterstützt SIP Symposium

Als Gründungsmitglied der Pain Alliance Europe (PAE) sind wir daran interessiert, dass chronische Schmerzen in allen europäischen Staaten die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen: rasche Diagnose und effiziente Therapie.

SIP steht für „Societal Impact of Pain" - die Auswirkungen des Schmerzes auf die Gesellschaft. In zwei Fokus-Gruppen werden auf Einladung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses Vertreter von Ärzteschaft, Pflegeberufen und Selbsthilfegruppen am 15. Mai 2013 Qualitätskriterien festlegen und Empfehlungen ausarbeiten. Einerseits wie der Schmerz bestmöglich gemanagt werden kann und andrerseits wie die betroffenen Menschen wieder in den Arbeitsprozess integriert werden können.

 

Neue Hoffnung für Patienten mit chronischen Schmerzen

 

 

Wer es nicht am eigenen Leib spürt kann sich nicht vorstellen, was es heißt, 24 Stunden am Tag Schmerzen zu haben. Und das jahrelang und oft ohne ausreichende Behandlung.  Bis zu einer adäquaten Schmerztherapie vergehen oft Jahre. Dazu kommt, dass Ärzte mit Schmerztherapie- Ausbildung meist keinen Kassenvertrag haben. Der chronische Schmerzpatient ist in Ordinationen auch deshalb nicht gerne gesehen, weil er schwierig  und nur sehr zeitaufwendig zu behandeln ist.  Die Diagnose wird oft dadurch erschwert, dass diese Patienten mehrere Krankheitsbilder aufweisen. Die Wartezeiten in den wenigen spezialisierten Schmerzambulanzen, die in Österreich zur Verfügung stehen, sind sehr lang.

Das soll sich für die 1,5 Millionen Menschen, die allein in Österreich unter ständigen starken Schmerzen leiden, in Zukunft ändern. Eine Gruppe von 18 NGOs aus 11 europäischen Ländern, darunter auch Österreich, haben sich vor Jahresende als Pain Alliance Europe (PAE) zusammen gefunden, um den Europa-Parlamentariern das Problem klar darzulegen.  

 

Während  Schmerzen, die  einer bestehenden Grunderkrankung zuzuordnen sind, meist relativ leicht gelindert werden können, ist der chronische Schmerz  - ein Schmerz, der nicht  eindeutig einer Grunderkrankung bzw. Schädigung zuordenbar ist und länger als drei Monate andauert - sehr schwer in den Griff zu bekommen.  In vielen dieser Fälle war der Schmerzauslöser eine Schädigung bzw. Erkrankung in der Vergangenheit . Obwohl dann die vermeintliche Schmerzursache behoben wurde, bleibt der Schmerz aber weiter bestehen. Die Behandlung dieser Schmerzen erfordert von Arzt und Patient viel Geduld und ist sehr kostenintensiv. Daher ist es unerlässlich, dass die „chronische Schmerzkrankheit" auch als eigene Krankheit anerkannt wird.

"Schmerzlinderung ist ein Menschenrecht, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt wird. Der Zugang zu wirksamen Behandlungen sollte deshalb zur Priorität erhoben werden", hat sich der hiesige Schmerzforscher, Univ. Prof. Dr. Hans Georg Kress vorgenommen. 

Der Dialog mit der Ärzteschaft, den VertreterInnen der Krankenkassen, sowie den einschlägigen Selbsthilfegruppen ist in Österreich bereits angelaufen. Ist dieser Weg erfolgreich so können durch ein neues Verständnis für den chronischen Schmerz allein hierzulande geschätzte 2,5 Milliarden eingespart werden könnten.

 


Neuer Vorsitzender für den Wissenschaftlichen Beirat der EURAG Österreich

Wir mussten uns leider von Frau Primaria Dr. Katharina Pils verabschieden, die sich vermehrt der Betreuung alter und hochbetagter Menschen widmen möchte. An ihre Stelle tritt Herr Primarius Dr. Andreas Winkler, ärztlicher Direktor im Kur– und Rehabilitätszentrum Bad Pirawarth, der auch schon bisher der EURAG mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist.

Frau Primaria Pils, bei der wir uns für Ihre langjährige Unterstützung herzlich bedanken, wird, wie sie versichert hat, „auch weiterhin für uns da sein“.

Herr Primar Winkler ist Neurologe und befasst sich vornehmlich mit der Rehabilitation älterer Menschen und der Erhaltung der Lebensqualität—Themen, die auch der EURAG Österreich am Herzen liegen

 


Dkfm. Erika Folkes, Dr. Gerald Gatterer:

"Generation 50plus - ein Ratgeber für die besten Jahre"

Machen Sie sich eine Freude und profitieren Sie von den Tipps und Tricks...

 

Book Cover   Noch vor gar nicht allzu langer Zeit galt ein Mensch jenseits der 60 als "alt". 

Heute wissen wir, dass mit "66 noch lange nicht Schluss" ist. Dank immer neuer Erkenntnisse der modernen Medizin ist es den meisten Menschen vergönnt, sich mit den kleinen und größeren Beschwerden des Alterns anzufreunden und das Leben bei zufriedenstellender Gesundheit zu genießen.

Das geht freilich nicht ohne entsprechende Information. Dieser Ratgeber zeigt sehr anschaulich, wie wir lernen können mit den unablässig voranschreitenden körperlichen und seelischen Veränderungen umzugehen und dabei unser Wohlbefinden bis ins höchste Alter zu erhalten. 

Anleitungen zur Selbsthilfe, ein Überblick über marktgängige Artikel, Fitness-Angebote und Pharmaka, sowie aktuelle Themen, wie Liebe und Sexualität im Alter, Hormonersatztherapie oder Schönheitsoperationen werden ebenso ausführlich vorgestellt. Ein Buch für einen unbeschwerten Lesegenuss mit vielen Informationen aus erster Hand.